Out of my heart and into my head

Unschlüssig bin ich. Rastlos, ratlos, wehmütig, unzufrieden und fernweh-habend. Und gleichzeitig habe ich furchtbare Verlustängste und weiß alles unglaublich zu schätzen, was ich habe.
Und vielleicht ist es nur Selbstschutz, der mir sagte: Konzentrier dich nicht zu sehr auf etwas, nicht dass du enttäuscht wirst. Mach trotzdem dein eigenes Ding, verlass dich nicht zu viel auf andere Leute. Reise in andere Ländere, probiere neue Sachen aus, begebe dich auch unsicheren Boden. Aber tu es nur, weil du es willst.Von dir aus. Erlebe, solange du noch kannst!
Dennoch will ich meine Freunde, meinen Freund und meine Familie niemals missen. Denn das sind die Menschen, die ich liebe und denen ich vertraue. Und die hinter mir stehen, egal was passiert.

And now my bitter hands chafe beneath the clouds of what was everything

alle via , Zitat Pearl Jam "Black"
"I know someday you'll have a beautiful life,
I know you'll be a star in somebody else's sky, but why, why, why can't it be, can't it be mine"

The teenage guide to popularity

Jawoll, ich bin ein Kind der 90er. Besser gesagt, ich bin DAS Kind der 90er. 1990 wurde ich sechs Jahre alt und 2000 sechszehn. Und in der Zeit dazwischen gabs die geballte Ladung 90er. Zurückblickend kann ich nur sagen: es war ne wahnsinnig tolle Zeit. Voll von verrückter Mode, ehrlicher Musik, ganz viel neuer Technik, brillianten Serien und Filmen und vor allem: so vielen neuen Erfahrungen.
Für mich waren die 90er ein enorm prägendes Jahrzehnt, welches ich niemals missen möchte und auf das ich unglaublich gerne zurückblicke. Es war meine Zeit.
Schaut mal, ich habe so einige Sachen von damals zusammengestellt. Wisst ihr noch?!



alle Bilder via

Queen of apology

Es ist schon spät und eigentlich schaue ich gerade noch ein wenig 8mile bevor ich gleich schlafen gehe. Aber irgendwie lässt mich doch so vieles grübelnd auf dem Sofa liegen, dass ich garnicht richtig beim Film bin.
Nur ein paar Gedanken:

Ich fühle mich eingeengt obwohl mich niemand einengt. Ich will noch so vieles kennenlernen, so viele neue Leute, Menschen und Länder. Aber ich mag meine alte Gewohnheit, meine alten Freunde und nichts und niemand dafür aufgeben.
Ich bin unzufrieden und unglücklich über Situationen, die ich im Nachhinein betrachte. Und das, obwohl ich in der Situation selber der glücklichste Mensch war. Ich frage mich so oft "ist es das jetzt? was wird noch kommen? was könnte ich verpassen?" Ich bin ein Mensch, der immer Abwechslung braucht. Dem schnell langweilig wird. Der sich nicht gerne mit kleinen Dingen zufrieden gibt. Dem man immer etwas neues bieten muss. Der aber trotzdem niemals das aufgibt, was er einmal in sein Herz geschlossen hat. Und gerade deshalb fallen mir diese Gedanken so schwer. Was will ich eigentlich? Das Beständige oder das Abenteuer? Die Gewohnheit oder das Neue?
Ich weiß es gerade nicht so recht. Ich mag nicht rückblickend sagen "warum hab ich es nicht getan, warum hab ich mich davon abhalten lassen, warum bin ich nicht einfach ins Ungewisse gesprungen". Aber andererseits mag ich auch keine Leute vor den Kopf stoßen, die ich liebe. Ich mag die Gewohnheit garnicht hergeben, aber ich würde so gerne.
Wer weiß was man alles verpasst. Wer weiß, wie gut manche Sachen werden, die man so noch garnicht kennt. Wer weiß, welche Erfahrungen man noch alle sammeln kann. Das erste muss nicht immer das beste sein. Aber was, wenn man das erste so sorgfältig ausgewählt hat, dass es bis dato das Beste war??
Man weiß nie was einem alles vorenthalten wurde und was man noch entdecken kann. Ich habe gerade den großen Wunsch frei zu sein, ohne aber meine Gewohnheit aufzugeben. Ich wünschte ich könnte beides haben. Ohne schlechtes Gewissen, einfach so. Aber ich komme mir schon alleine bei dem Gedanken unendlich schlecht vor. Man möchte eben immer das, was man nicht hat. Dabei bin ich glücklich, wie alles ist. Nur manchmal, da kommen eben diese Gedanken.

Ich spreche in Rätseln, aber es tat gut meine Gedanken runterzuschreiben und zu ordnen.:)

So hold your head up, girl and you you'll go far

via, Zitat unten: Lady Gaga- Born this way
You're black, white, beige, chola descent
You're Lebanese, you're orient 
Whether life's disabilities
Left you outcast, bullied or teased
Rejoice and love yourself today
'Cause baby, you were born this way